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56. Chor- und Instrumentalwoche 22. - 29.09.2007

Borkener Zeitung (27.09.2007)

Eine klingende Burg

Gemen (mr). "Dabb, dabb, dabb, dabb, dabb. dabb, diii", weist Christoph Haas mit singender Stimme die Musiker ein, hebt den Taktstock und lauscht dem kraftvollen Echo der Posaunen, Trompeten und Saxophone. "Okay! Und dann das Drrrr der Flöten, Fagotte und Oboen....", fährt er im Programm fort, bevor sich schließlich die Streicher ins Finale einklinken und die skurrilen Töne aus der Harry-Potter-Filmmusik die dicken Mauern der Vorburg-West durchdringen. Schon am Burgtor werden Besucher der Jugendburg in diesen Tagen von den Klängen der Streicher, Holz- und Blechbläser empfangen. Fast hat man den Eindruck, die ganze Burg klingt und singt.
Kein Wunder: 138 Musiker im Alter von elf bis 70 Jahren haben sich hier zusammengefunden, um gemeinsam ihrem Hobby zu frönen. "Für viele ist diese Chor- und Instrumentalwoche inzwischen ein festes Datum im Kalender", freut sich Ansgar Schönbrenner. 16 Jahre war er, als er das erste Mal als Teilnehmer der so genannten Werkwoche auf der Jugendburg seine Geige strich. Inzwischen obliegt dem Niederrheiner die Gesamtleitung der Veranstaltung, die von der Werkgemeinschaft Musik im Bistum Münster angeboten wird.
Die Herausforderung für die Musiker und Sänger aus ganz Nordrhein-Westfalen und insbesondere den Orchesterleiter sowie die Referenten: "Diejenigen, die hier zusammen musizieren und proben, sind kein eingespieltes Orchester", betont Schönbrenner. "Sie erfahren erst beim Eintreffen hier auf der Burg, welche Instrumente diesmal vertreten sind." Diesmal: 32 Streicher, acht Klarinetten, 13 Flötisten, je vier Oboen und Fagotte, sechs Blechbläser und drei Saxophone. Die Hörner fehlen, "die müssen dann eben die Saxophone ersetzen", sagt Schönbrenner und berichtet von Referenten, die in den Probenpausen Noten tippen und die Stücke der Zusammensetzung des Orchesters anpassen. Denn: "Wir machen Musik, mit denen die kommen."
Und die Woche, an deren Ende gemeinsame Auftritte stehen, ist für die Musiker und Sänger, letztere sind diesmal mit 40 Personen vertreten, bei weitem nicht nur ein Vergnügen. "Vor allem die jungen Geiger müssen für die Beethoven-Sinfonie schon unheimlich schuften", weiß Schönbrenner. "Doch sie sind hochmotiviert." Das gilt auch für die übrigen Teilnehmer, die sich morgens nach einem gemeinsamen Impuls für bereits für drei Stunden zu Stimmproben in Kleingruppen zusammenfinden. Am Nachmittag folgende weitere drei und am Abend noch einmal zwei Stunden gemeinsamer Probe. Gleiches gilt für die Blockflötengruppe und den Arbeitskreis Tanz, dessen Bandbreite von der Folklore bis zum Hip Hop reicht.
Das erste Ergebnis der Probenarbeit präsentieren heute Abend die Kammermusiker. Unter dem Kronleuchter des Rittersaales werden sie ihre Instrumente ab 19.30 Uhr erklingen lassen.
Am morgigen Freitag gestalten die Sänger und Musiker zunächst den Abschlussgottesdienst in der Christus-König-Kirche mit "Chorwerken zwischen Himmel und Erde", verrät Schönbrenner. Beginn ist um 17 Uhr.
Ab 19.30 Uhr setzten alle 138 Teilnehmer der 56. Chor- und Instrumentalwoche in der Aula der Jugendburg ihre Stimmen und Instrumente ein und geben ein Abschlusskonzert, zu dem Interessierte eingeladen sind. Einen Vorgeschmack gaben einige von ihnen bereits am Dienstag in der Borkener Innenstadt. Auf dem Programm stehen Filmmusiken von John Williams und Alan Silvestri mit Themen aus Harry Potter, E.T., Star Wars und Forrest Gump sowie die zweite Sinfonie von Beethoven.
Donnerstag, 27. September 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Borken)

Foto
Auf dem Markt stimmten die Sänger die Borkener auf ihr Konzert ein. Foto: Schönherr
Donnerstag, 27. September 2007 | Quelle: Borkener Zeitung (Borken)

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